Plattlerweltrekord in Antdorf und mia Loisachthaler waren dabei

Midanand ins Guinness-Buch – Bayerns Trachtler holen den Guinness Weltrekord im größten Burschenplattler zurück nach Bayern

„Burschen, macht´s Bayern stoiz!“ mit diesen Worten gab Andal Huber, Vorstand der „Waxnstoana“ Antdorf und Hauptorganisator des Guinness-Plattlerweltrekordversuches, das Startsignal am für den größten Burschenplattler der Welt. Und die Burschen machten Bayern stolz!

Das war ein Erlebnis und die die dabei waren, werden diesen Tag nie vergessen.

Bereits am frühen Vormittag machten sich unsere hochmotivierten Buam Robert Betz, Christoph Deuringer und Bernhard Wappmannsberger im Fond des von Susanne Wappmannsberger gelenkten Fahrzeugs und Beifahrerin Hildegard auf den Weg nach Antdorf im Gebiet des Loisachtaler Gauverbands. Der dortige Vereinsvorstand Andal Huber hatte die geniale Idee, den bisher von den Österreichern gehaltenen Plattlerrekord von 1.299 Plattlern wieder nach Bayern zu holen, wo er auch hingehört. Nach der Anmeldung zum Mitmachen erhielten unsere Buam jeder ein mit einem QR-Code versehenes Armband, das später für die Zählung wichtig war. Wir suchten und fanden den für die Loisachthaler München reservierten Platz im Zelt und es war eine ganz andere Stimmung, als sonst in Bierzelten herrscht. Man spürte tatsächlich die Spannung, die in der Luft lag. Werden wir es schaffen?

Als endlich der Hinweis kam, dass es losgeht, machte sich eine Horde Burschen – jung und alt in den verschiedensten Trachten – sehr viele Werdenfelser – und aus vielen Gebieten Bayerns auf den Weg zum Aufstellort, der Durchgangsstraße, die für diesen Zweck einfach gesperrt wurde. In den auf der Fahrbahn eingezeichneten Feldern mussten sich jeweils 50 Burschen in 5-er Reihen aufstellen – das diente auch zur Kontrolle für die Jury. In jedem Feld waren Kontrolleure, ob auch alles mit rechten Dingen zugeht.

Aufgabe war, die Amosspolka 5 Minuten lang zu platteln, selbstverständlich unterbrochen durch das Trio. 

Musik spielte eine einzige Blaskapelle, deren Musik über mehrere Lautsprecher übertragen wurde, so dass jeder auch den Rhythmus hören konnte. Die Musik spielte und die Buam strengten sich an – leider hatten viele überhört, dass es sich erst einmal um einen Probelauf handelte, ob auch alles so klappt wie geplant. Dann wurde es ernst und die zahlreichen Zuschauer an den beiden Straßenseiten fieberten mit – werden wir es schaffen? 5 Minuten waren vorbei und die Musik spielte weiter – fast 6 Minuten! Aber die Burschen haben das alle gut ausgehalten. Nun begann das Warten und nach ca. ½ Stunde wurde das Ergebnis verkündet.

JAAAAA – wir haben’s geschafft. 1.313 abzüglich einem nicht gewerteten Plattler macht 16 Burschen mehr als die Österreicher. Jetzt ist der Rekord wieder da, wo er hingehört in Bayern. Zur Erinnerung gab es ausschließlich für die Teilnehmer ein besonderes Hutabzeichen, auf das alle Teilnehmer narrisch stolz sind.

Nachdem über 2.000 Leute auf einmal ins Zelt stürmten und Durst hatten, haben wir uns entschlossen, gleich nach München zurückzufahren und trafen uns mit den Wallfahrtsteilnehmern aus unserem Verein im Hirschgarten. Der Rekord musste schließlich gebührend gefeiert werden und das taten wir bis zum Abend. Friedlich aber lautstark und vor allem lustig.

Robert, Christoph und Bernhard – mia san stolz auf Eich. „OFFIACIALLY AMAZING“!

Hildegard Hoffmann

Bericht im Bayerischen Fernsehen

 

Drohenflug über der Veranstaltung

Bericht im OLTV


 

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Goaßlschnalzer-Grundkurs in Holzhausen

Mia hobn uns denkt, des probieren wir aus und sind mit vier Loisachthaler Burschen nach Holzhausen.

Aus ganz Bayern und aus verschiedenen Gauen und Bezirken kamen junge Dirndl und Buam zum sechsten Male im Trachtenkulturzentrum des Bayerischen Trachtenverbandes im niederbayerischen Holzhausen zusammen, um sich die ersten Kenntnisse im Goaßlschnalzen anzueignen. Nach einer Idee von Christian Kammerbauer vom Gauverband I hat sich Simon Wolff aus Chieming als Lehrer zur Verfügung gestellt und zugleich seine Ausstattung an Goaßln und Zubehör mitgebracht. „Nach drei bis vier Stunden des Kurses können die Anfänger so viel, dass sie das Schnalzen mit Musik und im Takt daheim weiter üben und so bis zur Auftrittsreife gelangen können“ – so Simon Wolff bei diesem Schnalzer-Tages-Seminar.

Fotos:  Hötzelsperger

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Thronfolger Prinz Charles mit seiner Ehefrau Camilla in München

Ein großer Tag war der Empfang der Bayerischen Staatsregierung für den britischen Thronfolger Prinz Charles und seiner Ehefrau Camilla in München für unsere Fahnenabordnung vom Loisachthaler Stamm mit der Standarte vom Bayerischen Trachenverband. Rund 175 Trachtlerinnen und Trachtler aus den Reihen des Trachtenverbandes und ebenso viele Bayerische Gebirgsschützen präsentierten sich bei weiß-blauem Himmel und in Gegenwart zahlreicher Münchner Zuschauer auf dem Platz vor der Münchner Residenz. Als der ganze Trubel vorbei war, ging es noch zu einer Brotzeit ins Hofbräuhaus. Damit endete ein ganz und gar besonderer, Tag für unser Fahnenabordnung.

Foto/s: Hötzelsperger

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Besondere Ehre für die Loisachthaler

Vor gut einem halben Jahr erhielt der Bayerische Trachtenverband den Ehrenpreis „100 Jahre Freistaat – unsere Heimat Bayern“ in Form einer Ehrenstandarte aus der Hand des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Nun erfuhr diese Standarte ihre kirchliche Weihe und das wurde zu einem großen Festtag für den Trachtenverband.

Fähnrich für die neue Standarte ist von uns Loisachthalern Bernhard Wappmannsberger, der von Christoph Deuringer und Wolfgang Stolpe als Begleiter unterstützt wird. Zum Einsatz wird die Standarte bei weltlichen und kirchlichen Anlässen und Festlichkeiten kommen.

Die Weihe in der Pfarrkirche Holzhausen – mit musikalischer Gestaltung durch die Musikkapelle Wildsteig – vollzogen bei einem ökumenischen Wortgottesdienst Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger und Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß. Nach einem Festzug zurück zum Trachtenkulturzentrum wurde im dortigen Augustinerstadl bei einem Festakt mit vielen Ehrengästen gefeiert.

 Der Fähnrich und seine Begleiter sind sich dieser besonderen Ehre bewusst und werden den Bayerischen Trachtenverband würdig vertreten.

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Maifest in Moosach

Der liebe Gott oder auch der Petrus müssen Trachtler sein – anders ist es nicht zu erklären, dass ausgerechnet an diesem einen Tag der Woche Regenschirm und Wintermantel dahoam bleiben konnten. Im Schatten war es zwar kühl, in der Sonne jedoch fast zu warm.

Wir blicken zurück auf eines der schönsten Maifeste mit guter Stimmung, abwechslungsreichen Tanzauftritten gemeinsam mit dem Almrausch Stamm und einen einwandfreien Sterntanz. Neu im Programm hatten wir die Sternpolka, die wir mit sagenhaften 12 Paaren (Erwachsene und Kinder) in zwei Kreisen, einen Plattler- und einen Volkstanzkreis, aufführten und vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurden. Bemerkenswert war die große Kindergruppe mit 11 Madl und 2 Buam, die eifrig mitplattelten.

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