Abschied vom Ehrenvorsitzenden Erich Kottmüller

Ehrenvorsitzender Erich Kottmüller war einfach immer da – und das seit 71 Jahren bei den Loisachthalern. Groß ist die Lücke, die er hinterlässt. Wenige Wochen nach seinem 89. Geburtstag hat ihn der Herrgott am 25. Mai 2019 zu sich berufen.

Zur Trauerfeier im Friedhof am Perlacher Forst fanden sich am Vormittag des 2. Juli viele Vereinsmitglieder und Trachtenkameraden befreundeter Vereine (über 50 Personen) ein. In einer sehr persönlichen und ergreifenden Rede hielt Vorsitzender Christian Hoffmann Rückblick auf das Wirken des Verstorbenen im Verein:

Am 28.02.1948 wurde Erich als Zögling in den Verein aufgenommen.

Es folgten 7 Jahre Inventarverwalter (1948–53),
1 Jahr 2. Vorsitzender und Inventarverwalter (1954–55),
9 Jahre 1. Vorplattler (1955–64),
5 Jahre 2. Vorstand (1964–69) und
21 Jahre 1. Vorsitzender von 1969 – 90.

Gerne hörten wir Erich zu, wenn er in seiner lebendigen Art G‘schichten von ganz früher erzählte, die nicht alle in den Protokollbüchern zu finden sind. Mit viel Phantasie und handwerklichem Geschick hat Erich Festzeichen, z.B. für das 100jährige Vereinsjubiläum, viele verschiedene Tischdekorationen für unsere Veranstaltungen und Geschenke für die Versteigerung bei der Weihnachtsfeier hergestellt.

Sehr stimmungsvoll musikalisch umrahmt wurde die Trauerfeier in der Aussegnungshalle von Hildegard Hoffmann und ihrem Musiklehrer Moritz Demer (Schulleiter der Wastl-Fanderl-Schule) mit Ziach und Harfe.

Zum Abschiedsgruß senkte sich die Vereinsfahne aus dem Jahr 1907 sowie Fahnen der Würmbachtaler Lohhof, vom Zugspitzler Stamm München, vom Schützenkranz Moosach, der Raintaler und der Wetterstoaner sowie der Riadastoana Feldmoching über dem offenen Grab. Ohne Fahne waren Kameraden der Chiemgauer München sowie der Kranzbergler gekommen.

Lieber Erich, Deine Loisachthaler bedanken sich ganz herzlich für Deine langjährige Treue und Kameradschaft im Verein und werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren.

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Endlich wieder a Isargaufest

Endlich hat’s amoi wieder ghoassn – auf geht’s zum Gaufest – und für uns Loisachthaler war’s a guads Gaufest.

So früh wie noch nie haben wir uns bereits um 7.30 Uhr im Festzelt am Eisweiher getroffen und uns als erster Verein bereits um 8.00 Uhr zur Trachtenschau eingefunden.

Der Gottesdienst musste leider im Festzelt stattfinden, da die vorgesehene Wiese vom Vorabend noch aufgeweicht war. Nach dem Mittagessen gings auf zum Festzug, bei dem wir mit den Raintalern gemeinsam unter der Zugnummer 16 marschiert sind mit unseren beiden Taferl-Buam Moritz und Valentin voraus. 

Spannend wurde es dann bei der Bekanntgabe der Ergebnisse von der Trachtenschau. Für unser sauberes und einheitliches Auftreten belegten wir einen sensationellen 9. Platz von 36 teilnehmenden Vereinen. Einstellig – das gabs noch nie.

Unser Erfolg ist leider die Schwäche anderer Vereine, die früher viel stärker waren als wir.

Ein großer Erfolg war ebenso der 17. Platz bei der Jugendzählung, wobei nicht mal alle Kinder aus Kathrins Gruppe dabei waren. Ein Lob auf die Jugendleiterin!

Am Ende des Festtages musste der Gaufähnrich der letzten 1,5 Jahre Wolfgang Stolpe leider die Isargaustandarte an den Allacher Verein übergeben, wo nächstes Jahr Gaufest gefeiert wird.

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Gauheimatabend

Mit 10 Personen haben wir am Gauheimatabend in Ismaning teilgenommen, welcher jedoch nicht wie früher im klassischen Sinn abgelaufen ist, sondern ein Boarischer Tanz für Jedermann durchgeführt wurde. Der Besuch seitens der Trachtler war mäßig, was zur Folge hatte, dass die Tänzer zu den Klängen der Blaskapelle Langenpettenbach und den Oberlausern ausreichend Platz hatten.

Im Laufe des Abends regnete es so stark, dass die Besetzung des Festbüros fast nicht ins gleich danebenstehende Festzelt laufen konnte.

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Ortsvereineschießen mit dem Ausschießen des Moosacher Bürgerkönigs

Spannend war’s und wir danken unserem ältesten Teilnehmer Rudi Schmid, dass er uns mit 193 Ringen auf den 3. Platz geschossen hat. Wenn Thomas Mauritz in Mannschaft 1 geschossen hätte, dann wären wir gemeinsam mit dem Stammtisch auf dem 1. Platz gelandet. Unsere beiden anderen Mannschaften sind auf dem 22. und 27. Platz von 29 Mannschaften gelandet. Nächstes Mal greifen wir wieder an und versuchen wieder ganz nach vorne zu kommen. Die Ergebnisse des Schusses um den Bürgerkönig bleiben bis zum Dorffest geheim.

Platz 3. Loisachthaler Stamm 1
703 Ringe
Rudi Schmid 193 Ringe
Bernhard Wappmannsberger 177 Ringe
Hildegard Hoffmann 172 Ringe
Christian Hoffmann 161 Ringe

Platz 22. Loisachthaler Stamm 2
578 Ringe
Sophia Unruh 157 Ringe
Michael Unruh 150 Ringe
Bettina Deuringer 136 Ringe
Kathrin Rudolph 135 Ringe

Platz 27. Loisachthaler Stamm 3
534 Ringe
Thomas Mauritz 177 Ringe
Wolfgang Stolpe 142 Ringe
Elisa Rudolph 113 Ringe
Gabi Unruh 102 Ringe

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Plattlerweltrekord in Antdorf und mia Loisachthaler waren dabei

Midanand ins Guinness-Buch – Bayerns Trachtler holen den Guinness Weltrekord im größten Burschenplattler zurück nach Bayern

„Burschen, macht´s Bayern stoiz!“ mit diesen Worten gab Andal Huber, Vorstand der „Waxnstoana“ Antdorf und Hauptorganisator des Guinness-Plattlerweltrekordversuches, das Startsignal am für den größten Burschenplattler der Welt. Und die Burschen machten Bayern stolz!

Das war ein Erlebnis und die die dabei waren, werden diesen Tag nie vergessen.

Bereits am frühen Vormittag machten sich unsere hochmotivierten Buam Robert Betz, Christoph Deuringer und Bernhard Wappmannsberger im Fond des von Susanne Wappmannsberger gelenkten Fahrzeugs und Beifahrerin Hildegard auf den Weg nach Antdorf im Gebiet des Loisachtaler Gauverbands. Der dortige Vereinsvorstand Andal Huber hatte die geniale Idee, den bisher von den Österreichern gehaltenen Plattlerrekord von 1.299 Plattlern wieder nach Bayern zu holen, wo er auch hingehört. Nach der Anmeldung zum Mitmachen erhielten unsere Buam jeder ein mit einem QR-Code versehenes Armband, das später für die Zählung wichtig war. Wir suchten und fanden den für die Loisachthaler München reservierten Platz im Zelt und es war eine ganz andere Stimmung, als sonst in Bierzelten herrscht. Man spürte tatsächlich die Spannung, die in der Luft lag. Werden wir es schaffen?

Als endlich der Hinweis kam, dass es losgeht, machte sich eine Horde Burschen – jung und alt in den verschiedensten Trachten – sehr viele Werdenfelser – und aus vielen Gebieten Bayerns auf den Weg zum Aufstellort, der Durchgangsstraße, die für diesen Zweck einfach gesperrt wurde. In den auf der Fahrbahn eingezeichneten Feldern mussten sich jeweils 50 Burschen in 5-er Reihen aufstellen – das diente auch zur Kontrolle für die Jury. In jedem Feld waren Kontrolleure, ob auch alles mit rechten Dingen zugeht.

Aufgabe war, die Amosspolka 5 Minuten lang zu platteln, selbstverständlich unterbrochen durch das Trio. 

Musik spielte eine einzige Blaskapelle, deren Musik über mehrere Lautsprecher übertragen wurde, so dass jeder auch den Rhythmus hören konnte. Die Musik spielte und die Buam strengten sich an – leider hatten viele überhört, dass es sich erst einmal um einen Probelauf handelte, ob auch alles so klappt wie geplant. Dann wurde es ernst und die zahlreichen Zuschauer an den beiden Straßenseiten fieberten mit – werden wir es schaffen? 5 Minuten waren vorbei und die Musik spielte weiter – fast 6 Minuten! Aber die Burschen haben das alle gut ausgehalten. Nun begann das Warten und nach ca. ½ Stunde wurde das Ergebnis verkündet.

JAAAAA – wir haben’s geschafft. 1.313 abzüglich einem nicht gewerteten Plattler macht 16 Burschen mehr als die Österreicher. Jetzt ist der Rekord wieder da, wo er hingehört in Bayern. Zur Erinnerung gab es ausschließlich für die Teilnehmer ein besonderes Hutabzeichen, auf das alle Teilnehmer narrisch stolz sind.

Nachdem über 2.000 Leute auf einmal ins Zelt stürmten und Durst hatten, haben wir uns entschlossen, gleich nach München zurückzufahren und trafen uns mit den Wallfahrtsteilnehmern aus unserem Verein im Hirschgarten. Der Rekord musste schließlich gebührend gefeiert werden und das taten wir bis zum Abend. Friedlich aber lautstark und vor allem lustig.

Robert, Christoph und Bernhard – mia san stolz auf Eich. „OFFIACIALLY AMAZING“!

Hildegard Hoffmann

Bericht im Bayerischen Fernsehen

 

Drohenflug über der Veranstaltung

Bericht im OLTV


 

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Besondere Ehre für die Loisachthaler

Vor gut einem halben Jahr erhielt der Bayerische Trachtenverband den Ehrenpreis „100 Jahre Freistaat – unsere Heimat Bayern“ in Form einer Ehrenstandarte aus der Hand des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Nun erfuhr diese Standarte ihre kirchliche Weihe und das wurde zu einem großen Festtag für den Trachtenverband.

Fähnrich für die neue Standarte ist von uns Loisachthalern Bernhard Wappmannsberger, der von Christoph Deuringer und Wolfgang Stolpe als Begleiter unterstützt wird. Zum Einsatz wird die Standarte bei weltlichen und kirchlichen Anlässen und Festlichkeiten kommen.

Die Weihe in der Pfarrkirche Holzhausen – mit musikalischer Gestaltung durch die Musikkapelle Wildsteig – vollzogen bei einem ökumenischen Wortgottesdienst Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger und Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß. Nach einem Festzug zurück zum Trachtenkulturzentrum wurde im dortigen Augustinerstadl bei einem Festakt mit vielen Ehrengästen gefeiert.

 Der Fähnrich und seine Begleiter sind sich dieser besonderen Ehre bewusst und werden den Bayerischen Trachtenverband würdig vertreten.

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Maifest in Moosach

Der liebe Gott oder auch der Petrus müssen Trachtler sein – anders ist es nicht zu erklären, dass ausgerechnet an diesem einen Tag der Woche Regenschirm und Wintermantel dahoam bleiben konnten. Im Schatten war es zwar kühl, in der Sonne jedoch fast zu warm.

Wir blicken zurück auf eines der schönsten Maifeste mit guter Stimmung, abwechslungsreichen Tanzauftritten gemeinsam mit dem Almrausch Stamm und einen einwandfreien Sterntanz. Neu im Programm hatten wir die Sternpolka, die wir mit sagenhaften 12 Paaren (Erwachsene und Kinder) in zwei Kreisen, einen Plattler- und einen Volkstanzkreis, aufführten und vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurden. Bemerkenswert war die große Kindergruppe mit 11 Madl und 2 Buam, die eifrig mitplattelten.

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Artikel über den Verein im Moosacher Waldbeisser

MOOSACHER WADLBEISSER 1. Halbjahr 2019

Sterntanz vor dem Maibaum

auch heuer wieder: D’Loisachthaler Stamm tanzt in Moosach

Eine bekannte Marschmelodie erklingt, der Vorplattler kündigt die nächste Formation an, stampft zwei Mal und die Tanzgruppe des D’Loisachthaler Stamm geht über zur nächsten Figur. So oder so ähnlich funktioniert der „Sterntanz“, den der Verein jedes Jahr beim Maifest am Moosacher Sankt­ Martins-Platz präsentiert. Beim Sterntanz gibt es mehrere Figuren, die sich abwechseln: Mit Sterntanzbögen aus Buchsbäumen werden sternförmige Figuren gebildet und sogar auch ein sogenannter Schlangengang ist dabei.

Ihren Ursprung haben viele Trachtenvereine in München um die Jahrhundertwende. Viele Oberbayern zogen wegen der Arbeitsstelle nach München – denn damals konnte man nicht, wie heute als Pendler, täglich die weite Entfernung mit dem Auto zurücklegen. Einige dieser Landsleute trafen sich regelmäßig, um ihre Tracht und ihr Brauchtum weiter zu pflegen. Daraus entwickelten sich in dieser Zeit viele Trachtenvereine in München, unter anderem auch D’Loisachthaler Stamm, der 1897 gegründet wurde.

Auch heuer am 1. Mai können die Besucher des Moosacher Maifestes die Tänzer des D’Loisachthaler

Eine bekannte Marschmelodie erklingt, der Vorplattler kündigt die nächste Formation an, stampft zwei Mal und die Tanzgruppe des D’Loisachthaler Stamm geht über zur nächsten Figur. So oder so ähnlich funktioniert der „Sterntanz“, den der Verein jedes Jahr beim Maifest am Moosacher Sankt­ Martins-Platz präsentiert .

Beim Sterntanz gibt es mehrere Figuren, die sich abwechseln: Mit Sterntanzbögen aus Buchsbäumen werden sternförmige Figuren gebildet und sogar auch

Stamm wieder bestaunen. Um 10:00 Uhr geht’s los.

Wer Lust hat mitzutanzen oder sich anderweitig im Trachtenverein zu engagieren: D’Loisachthaler Stamm um seinen 1. Vorsitzenden Christan Hoffmann trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat an seinen Vereinsabenden beim Alten Wirt in Moosach. Dort werden gemeinsam Volkstänze und Schuhplattler geübt, Musik gespielt, gesungen und geratscht. Interessierte sind immer herzlich willkommen! 
  Diana Stachowitz

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Patrozinium in St. Martin Moosach

Zu einem feierlichen Gottesdienst mit einer Chormesse von Anton Dvorak lud die Pfarrei St. Martin am Martinstag anlässlich des 15-jährigen Dienstjubiläums von Msgr. Cambensy in Moosach ein. Viele Moosacher Bürger folgten der Einladung und für uns Loisachthaler war es selbstverständlich, dass auch wir uns mit der Vereinsfahne beteiligen. Unsere Fahnenabordnung Christian Hoffmann, Bernhard Wappmannsberger und Maximilian Morath sowie die anderen neun Abordnungen von Moosacher Vereinen brauchten bei der zweistündigen Zeremonie eine gehörige Portion an Kondition und Standfestigkeit. An einigen Stellen, als der Chor ganz leise wurde, hofften viele auf das nahende Ende eines Stücks; allerdings wurde diese Hoffnung mehrmals durch ein plötzlich kräftiges Halleluja jäh zerstört. Selbst Monsignore Cambensy dauerte es letztendlich zu lange und seine Redegeschwindigkeit erhöhte sich deutlich.

Die anschließende Stärkung im Pfarrsaal war für alle Beteiligten redlich verdient.

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Auftritt im Festzelt Tradition auf der Oiden Wiesn 2018

Mit großer Spannung und einer riesen Vorfreude fieberten die Loisachthaler ihrem Auftritt auf der Oiden Wiesn im Festzelt Tradition entgegen; ja, sogar eine WhatsApp-Gruppe wurde dazu eingerichtet.

Mit 12 Paaren auf der Bühne, davon 9 von uns Loisachthalern unterstützt von 2 Paaren Raintaler München und einem Paar von unserem Patenkind Würmbachtaler Lohhof war diese bei unseren 3 Tanzrunden grade groß genug. (1 Tanzrunde im Außenbereich, 2 Tanzrunden innen).

Eine besondere Freude und völlig verdient war die Auszeichnung an Michael Unruh, welcher für die Organisation der Abendauftritte und seine tägliche abendliche Anwesenheit im Festzelt Tradition von den Familien Winklhofer-Wiesner mit der Ehrenhutnadel für besondere Verdienste auf der Oiden Wiesn (mit Brillanten und Rubin) ausgezeichnet wurde.

Allen Beteiligten, auch den unbedingt notwendigen „Platzhaltern“ während der Auftritte – am Freitagabend war schließlich einiges los – hat es sehr gut gefallen und alle sind sich einig, dass die Beteiligung bei den Auftritten auf der Oiden Wies‘n nächstes Jahr wiederholt werden soll.

 

Als Gage gab’s für die Tänzer Gutscheine über 30 Euro für Essen und Getränke

Sehr gut angekommen beim Publikum ist die Amboßpolka im breiten Gang vom Festzelt, die gemeinsam mit den Ismaninger Goaßlschnalzern zur Aufführung kam.

 

Danke an Max Assenbrunner für die vielen Fotos und Videos https://www.instagram.com/maxassenbrunner/

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