Goldenes Gauehrenzeichen für Michael Unruh

„Da braucht’s ned vui Nachrechnen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind“ so Gauvorstand Wolfgang Gensberger bei der Gauversammlung am 30.10.2022, als er die lange Liste des trachtlerischen Wirkens von Michael Unruh aufzählte:

Im Verein Jugendleiter 2 Jahre, 2. Vorplattler 9 Jahre, 1. Vorplattler 6 Jahre, 1. Vorstand 10 Jahre, 2. Vorstand 13 Jahre.

Seit seiner Mitgliedschaft unterstützt Michael den Verein – wie man sehen kann – in verschiedenen Ämtern, der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen und ist in vielen Belangen eine sehr große Stütze.

Im Isargau: Gaubeisitzer 3 Jahre, 2. Gauvorstand 3 Jahre, 1. Gauvorstand 12 Jahre.

Kurz nach seinem Amtsantritt als 1. Gauvorstand organisierte er das Isargaufest 2008 in der Münchner Innenstadt i.V.m. dem Deutschen Trachtenfest. Die Internetseite des Isargaus baute Michael aus und gestaltete diese, war „Macher“ der Isargaubeilage im Heimat- und Trachtenboten und danach auf der Isargauseite. Der Ausbau des Infostandes beim Stadtgründungsfest fällt in seine Zeit ebenso wie die Einführung von Seminaren i.Z.m. der Hanns-Seidel-Stiftung. Hervorzuheben ist jedoch, dass er das Ansehen des Isargaus bei Ämtern und wichtigen Ansprechpersonen der LH München, beim Festring München u.v.a. förderte.

Michael betonte bei seinen Dankesworten, dass er sich – vor allem im Isargau – nie eingesetzt hat, um eine Ehrung zu erhalten.

Lieber Michael, wir gratulieren Dir, weil gerade DU das Goldene Gauehrenzeichen wirklich verdient hast, auch wenn Du nie damit geliebäugelt hast. Wir Loisachthaler sind froh, dass Du zu uns gehörst.

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Die Loisachthaler tanzten auf der Oiden Wies’n

Auftritt Oide Wiesn 23.9.22

Selbstverständlich haben wir uns es nicht nehmen lassen und uns für einen Abendauftritt auf der Oiden Wiesn im Traditionszelt beworben. Obwohl wir auf zwei kranke Deandl verzichten mussten, brachten wir mit Unterstützung von Michael ausm Freisinger Verein und Viktoria von den Raintalern stattliche 8 Paare für einen abwechslungsreichen Auftritt auf die Bühne. Für die musikalische Begleitung bedanken wir uns bei Michael Unruh.

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D’Loisachthaler Stamm gehen anlässlich des 125-jährigen Vereinsjubiläums beim Trachten- und Schützenzug mit

Wiesnzug

Mei, des war schee – das war nicht nur der Kommentar der „alten Vereinshasen“ sondern vor allem unserer „Neuen“ Georg , Kai , Josef und „Gast“ Aksel. Aufgrund des regnerischen Wetters durften nur 6 von 15 Kindern unserer Jugendgruppe mitmarschieren. Moritz als stolzer Taferlbua, unterstützt von Valentin. Die vier Mädels Magdalena, Maxima, Isabel und Lisa hielten tapfer durch.

Sehr schade war, dass aufgrund des leichten Regens die Sterntanzbögen nicht präsentiert wurden und noch mehr schade, dass die Fahne und unsere besonderen zwei Bandlstangen im Regenüberzug geschützt werden mussten und nicht im ausreichend vorhandenen Wind wehen konnten.

Etwas ärgerlich ist, weil unser Verein wegen eines Interviews einer anderen Festzugteilnehmerin aus Bremen bei der TV-Aufzeichnung wieder nicht zu sehen war. Die Kinder hätten sich soo gefreut.

Die Belohnung für’s Mitmarschieren – je eine Bier- u. Hendlmarke – durften wir in der Ochsenbraterei einlösen.

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125 Jähriges Vereinsjubiläum

Die Loisachthaler München feiern ihr 125jähriges Vereinsjubiläum.
Mit einem festlichen Gottesdienst mit Msgr. Martin Cambensy in der Alten Moosacher St.-Martinskirche starteten die Loisachthaler am Nachmittag des 25. Mai 2022 in ihre Jubiläumsfeier. Höhepunkt war die Weihe eines vom 1. Vorsitzenden Christian Hoffmann gestifteten Fahnenbandes.
Nach einem kurzen Festzug in den nahegelegenen Pfarrsaal wurde dort mit Volkstänzen und Plattlern gemeinsam mit Kameraden der Patenvereine Schützenkranz München-Moosach, Zugspitzler Stamm München, Isartaler Moosburg und Würmbachtaler Lohhof sowie der Brudervereine Raintaler und Wetterstoana bis zum späten Abend weitergefeiert. Bemerkenswert war wieder einmal der gute Zusammenhalt der Vereinsmitglieder bei den anstehenden Arbeiten vor und während des Festes. Auf gehts in die nächsten 25 Jahre.

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Moosacher Maibaumfest 2022

Maibaumfest 2022

Das war schon ein sehr besonderes Maifest für unseren Verein!

Klar, allein schon wegen der 2-jährigen Pause aufgrund der Pandemie ABER, wir, Loisachthaler Stamm, haben anlässlich unseres diesjährigen 125 j. Gründungsjahres den Maibaum gestiftet.

Ab 9.00 Uhr beobachteten wir mit Spannung, wie die Freiwillige Feuerwehr Moosach den stattlichen Baum aus der Horizontalen mit vui Gfui langsam zwischen den Bäumen durch, in die Senkrechte hievten. Der Tanz um den Maibaum fand aufgrund der unsicheren Wetterlage leider im Bierzelt auf der Bühne statt.

Und hier gabs schon die nächste Besonderheit: Da die Mooshaisl Musi nicht spielen konnte, sprangen unsere Vereinsmusikanten Michael (Tenorhorn) und Hildegard (Ziach) ein und begleiteten die viel beachteten und mit viel Beifall begleiteten Auftritte von der Jugendgruppe zusammen mit unseren Aktiven und dem Almrausch Stamm. Die Kinder freuten sich riesig, auch in Moosach mal wieder das Ergebnis der Übungsabende zu zeigen.

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Gottesdienst zum 40 jährigen Jubiläum des Gesamtverein Moosach

            

Ein richtig schönes Fest hätte es werden können, wenn – ja, man kann das Wort schon nicht mehr hören – wenn Corona nicht gewesen wäre. So musste umgeplant werden und es wurde zumindest, wenn auch in reduziertem Rahmen, ein Festgottesdienst gefeiert.

Alle Teilnehmer mussten sich vorher anmelden und jeder hatte einen eigenen Platz in einer ganzen Kirchenbank zugewiesen bekommen, wobei immer auch eine Reihe freibleiben musste. 

Teilnehmen durften die Vorstands- und Ausschussmitglieder des Gesamtvereins sowie dessen noch lebende Gründungsmitglieder – z.B. war unser Freund Josef Kaiser vom Schützenkranz Moosach unter ihnen – Moosacher Bezirksausschuss- und Stadtratsmitglieder sowie Fahnenabordnungen und bestellte Vertreter der Vereine. So hatten 5 Loisachthaler das große Glück dabei sein zu dürfen. Die Fahnenabordnung stellten Robert Betz, Christoph Deuringer und Bernhard Wappmannsberger, Christian Hoffman war als Vorstandsmitglied des Gesamtvereins dabei und Hildegard durfte die Loisachthaler vertreten. Eigentlich waren wir acht Loisachthaler, weil Stadtrat Alexander Reissl, Gesamtvereinsvorsitzender Alois Lang und Josef Kaiser bei uns auch Mitglieder sind – wenn auch passiv.

Festgottesdienst? Ohne Singen? Naja. Wegen Corona durften wir in der Kirche ja nicht singen, aber zumindest war eine Sängerin engagiert, die auf der Empore die Kirchenlieder mit Orgelbegleitung zum Besten gegeben hat. Bei der Bayernhymne am Schluss konnten wir jedoch nicht anders und die Mundbewegungen unter den FFP2-Masken zum Text der Bayernhymne haben uns als textsichere Patrioten verraten.

Inhaltlich war es durchaus ein Festgottesdienst mit der Kernaussage von Msgr. Cambensy, dass ihm Moosach Heimat geworden ist. Auch die anderen Zelebranten von St. Martin und kirchlichen Vertreter von St. Mauritius sind trotz Schwierigkeiten, das Wort Boarisch richtig auszusprechen, in Moosach heimisch geworden und fühlen sich in der Moosacher Vereins- und Kulturlandschaft sehr wohl. Für Msgr. Cambensy ist Moosach das Modell für das Dorf in der Urbanität.

Mehrfach gab es Zäsuren in der Geschichte des Stadtteils – im 30-jährigen Krieg ist alles abgebrannt und lediglich die alte Moosacher St.-Martins-Kirche ist stehengeblieben. Die Vernetzung wie sie heute durch den Gesamtverein Moosach praktiziert wird begann bereits mit dem Geschlecht der Pelkoven und wurde durch den Bau des Moosacher Bahnhofs und vor allem die Olympischen Spiele 1972 weitergeführt.

Das Attentat eines Einzelnen im Moosacher Einkaufszentrum im Juli 2016 mit vielen, auch jungen Toten, war die letzte große Zäsur in der Geschichte des Stadtteils, in dem auch die Ökumene sehr lebhaft praktiziert wird.

Es war eine große Ehre nach fast 1,5 Jahren wieder einmal an einem Gottesdienst im Kreis der Moosacher Gemeinschaft teilzunehmen und alle – vor allem Msgr. Cambensy – freuten sich ebenso riesig, was an den strahlenden Gesichtern beim Gruppenfoto vor der Kirche deutlich zum Ausdruck kam.

Wir wären keine Loisachthaler, wenn man ned hinterher no mit einem Ratsch – natürlich mit dem nötigen Abstand – den Tag auf der Kirchenwiese hätten ausklingen lassen.

Hildegard Hoffmann

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Abschied von Rudi Betz

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist – mit diesen Worten begann 1. Vorsitzender Christian Hoffmann am 15. September 2020 auf dem Gräfelfinger Friedhof seinen Abschiedsgruß für Rudi Betz, der am 5. August von seinem sehr langen Leiden erlöst wurde. Nach vielen Jahren Mitgliedschaft beim Würmtaler Stamm Pasing war Rudi seit 2005 Rudi Mitglied beim Loisachthaler Stamm München. Von 1996 bis 2001 hatte er im Isargau das Amt des 2. Gaujugendleiters inne, welches damals mit ihm im Isargau eingeführt wurde. Ebenso war er beteiligt an der Gründung der Gaujugendgruppe im Jahr 1996.

Aufgrund seines schon länger schlechten Gesundheitszustandes konnte sich Rudi bei uns nicht in dem Umfang einbringen wie er gerne wollte, hat aber mit gut gemeinter Kritik einige Anregungen gegeben.

Großer Dank und Respekt gebührt seiner Frau Angelika Rudolph-Betz für die Kraft, die sie aufgebracht hat, Rudi in den letzten Monaten zuhause zu pflegen.

Aufgrund der momentanen Situation konnten leider nicht alle, die Rudi gerne auf seinem letzten Weg begleitet hätten, an der Trauerfeier und Urnenbeisetzung teilnehmen. Stellvertretend neigten sich die Vereinsfahne und die Fahne der Böllergruppe vom Schützenkranz München-Moosach über das Grab. Anwesend waren auch ein paar Trachtenkameraden von den Raintalern (Sonja und Sepp), den Kranzberglern (Kaminsky),

Lieber Rudi, wir werden Dich als guten Kameraden stets in Erinnerung behalten.

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Vereinskulturfahrt 2019


Einsteigen, aussteigen, einsteigen aussteigen – und das ganze 28 mal im Laufe des Tages! Es war das reinste Fitnesstraining, aber schee war’s.

Das Treffen am Münchner Hauptbahnhof um 7.15 Uhr musste so früh angesetzt werden, weil wir kurzfristig erfahren haben, dass wir wegen Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Murnau und Eschenlohe auf Schienenersatzverkehr ausweichen mussten, wir jedoch um 10.00 Uhr schon unsere Fahrt von Garmisch auf die Zugspitze gebucht hatten. Beim Zwischenstopp auf dem Zugspitzplatt waren wir beeindruckt von der alpinen Landschaft, die vom nördlichen Schneeferner und den umliegenden Gipfeln bestimmt wird. Leider schrumpft auch dieser Gletscher immer mehr und irgendwann wird er verschwunden sein.

Mit der Gondel schwebten wir hinauf zur Bergstation und Mittagessen war angesagt. Die Preise sind dort so hoch wie Deutschlands höchster Berg, was aufgrund der notwendigen Logistik jedoch durchaus verständlich ist. Das über 120 Jahre alte Alpenvereinshaus steht in krassem Gegensatz zu mehreren Seilbahnen und hochmoderner Stahl- und Glasarchitektur so dass an manchen Stellen die umfangreichen Bauten eher an ein Flughafenterminal als an einen Berggipfel erinnern.

Bei der Fahrt ins Tal teilte sich unsere Gruppe, da ein Teil mit der neuen Kabinenseilbahn bis Grainau schwebte und einen kurzen Spaziergang zum glasklaren Eibsee machte, um die Zeit bis zum Ankommen des anderen Teils zu überbrücken.

Bei der Besichtigung des Werdenfelsmuseums in Partenkirchen waren wir neben der guten Präsentation fasziniert von den unglaublich vielen und gut erhaltenen Exponaten.

Nach so viel Kultur war dringend Stärkung angesagt und in der nahegelegenen Gaststätte Fraundorfer ließen wir den Aufenthalt im Werdenfelser Land beim schmackhaften Abendessen und zwei Tanzrunden mit Plattlern und Volkstänzen unter Leitung unseres am Vortag gewählten 1. Vorplattlers Bernhard Wappmannsberger ausklingen.

Sehr froh waren alle Ausflügler, als die Rückfahrt nach München genauso unkompliziert funktioniert hat wie am frühen Morgen und wir ca. eine Stunde vor Mitternacht wieder unversehrt am Münchner Hauptbahnhof angekommen sind.

Dank an Angelika für’s Besorgen der Brezen, die Raintaler für die Regensburger Würstl sowie Bernhard und Christian, welche Hildegards Ziach den ganzen Tag rumgeschleppt haben.

Dank an Angelika für’s Besorgen der Brezen, die Raintaler für die Regensburger Würstl sowie Bernhard und Christian, welche Hildegards Ziach den ganzen Tag rumgeschleppt haben.

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Endlich wieder a Isargaufest

Endlich hat’s amoi wieder ghoassn – auf geht’s zum Gaufest – und für uns Loisachthaler war’s a guads Gaufest.

So früh wie noch nie haben wir uns bereits um 7.30 Uhr im Festzelt am Eisweiher getroffen und uns als erster Verein bereits um 8.00 Uhr zur Trachtenschau eingefunden.

Der Gottesdienst musste leider im Festzelt stattfinden, da die vorgesehene Wiese vom Vorabend noch aufgeweicht war. Nach dem Mittagessen gings auf zum Festzug, bei dem wir mit den Raintalern gemeinsam unter der Zugnummer 16 marschiert sind mit unseren beiden Taferl-Buam Moritz und Valentin voraus. 

Spannend wurde es dann bei der Bekanntgabe der Ergebnisse von der Trachtenschau. Für unser sauberes und einheitliches Auftreten belegten wir einen sensationellen 9. Platz von 36 teilnehmenden Vereinen. Einstellig – das gabs noch nie.

Unser Erfolg ist leider die Schwäche anderer Vereine, die früher viel stärker waren als wir.

Ein großer Erfolg war ebenso der 17. Platz bei der Jugendzählung, wobei nicht mal alle Kinder aus Kathrins Gruppe dabei waren. Ein Lob auf die Jugendleiterin!

Am Ende des Festtages musste der Gaufähnrich der letzten 1,5 Jahre Wolfgang Stolpe leider die Isargaustandarte an den Allacher Verein übergeben, wo nächstes Jahr Gaufest gefeiert wird.

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Gauheimatabend

Mit 10 Personen haben wir am Gauheimatabend in Ismaning teilgenommen, welcher jedoch nicht wie früher im klassischen Sinn abgelaufen ist, sondern ein Boarischer Tanz für Jedermann durchgeführt wurde. Der Besuch seitens der Trachtler war mäßig, was zur Folge hatte, dass die Tänzer zu den Klängen der Blaskapelle Langenpettenbach und den Oberlausern ausreichend Platz hatten.

Im Laufe des Abends regnete es so stark, dass die Besetzung des Festbüros fast nicht ins gleich danebenstehende Festzelt laufen konnte.

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